Auf Augenhöhe von Herz zu Herz

zum besseren Lesenkönnen


Du schriebst:

„Ganz kurz, Lisa das die Zickzackline für den Beobachter an den Gleisen länger ist, als für den Beobachter im Zug..."

Du meinst damit also die Linie in der Horizontalen?? Ich meine die Linie in der Vertikalen!!!

 

Und auch der Videomacher beschreibt doch allein diese vertikale Linie zwischen Mond und Erde.

 

Sollte hierin unser Missverständnis gelegen haben? Wäre ja schön.

 

Sieh mal, was ich mit dem Lichtverlauf der Vertikalen meine, analog zu Mond und Erde:

 

Das Licht, das sich entlang der scheinbaren Zickzackline, die ja, (sofern die Mond-Erde-Strecke ein angenommen senkrecht darauf blickend ruhendes System sei, keine wirkliche ist, sondern nur fürs Auge als Zickzacklinie empfunden wird, diese Strecke, auf der sich das Licht zwischen oben und unten bewegt, wird ja je weiter der Beobachter entfernt drauf schaut, immer kleiner.

 

Jetzt spiele das mit mir bitte mal konkret in Gedanken kurz durch.
Du stehst am Bahnsteig und siehst von der Seite in 20 m Entfernung das Licht im fahrenden Zug sich wie entlang einer Zickzacklinie bewegen.

 

Die Abstandsentfernung zwischen oberem Zickzack-Punkt-Verlaufslinie und unterer ist aus deiner Sicht über den buchstäblichen Daumen gepeilt sagen wir mal, so ca. 5 cm (das kann man ja korrekt nach weisen.)

 

Der Zug ist nun weil er ja am Fahren ist, nicht mehr nur 20 m entfernt, sondern 50 m von dir und du peilst jetzt wieder genau wie eben einfach über den Daumen. Kannst auch jeweils anstatt Daumenpeilen ein Foto machen.

Was erkennst du jetzt auf die Entfernungsabstände zwischen oberer Zickzacklinie bez. Punkt A an der Decke und Punkt B auf dem Boden? Dieser Abstand hat sich entsprechend Entfernung verkleinert. Umgekehrt genau so, wenn ein bewegter Beobachter auf ein horizontal ruhendes System schaut, bei dem vertikal das Licht zwischen oben und unten wechselt (analog zum Mond-Erde-System).

 

Dein fahrender Zug befindet sich in nächster Instanz nicht mehr 50 m, sondern 110 oder was auch immer m von dir weiter entfernt als eben noch, als er 50 m entfernt war. Wie groß sind jetzt die Abstände zwischen oberem Punkt A und unterem Punkt B?

 

Selbstverständlich über den Daumen gepeilt und auch über die Kamera aufgenommen, wieder viel kleiner geworden.

 

Allein das meine ich mit Perspektivenberücksichtigung. Also entweder haben wir beide aneinander vorbei argumentiert und jeder meinte etwas anderes oder, entschuldige bitte, du würdest total auf dem Schlauch stehen. Was ich aber nicht annehmen möchte.

 

Doch du bist doch bestimmt mit mir jetzt einer Meinung, dass sich oben Beschriebenes, was das Kleinerwerden des Abstandes zwischen A und B betrifft mit zunehmender Entfernung des fahrenden Zugs, korrekt ist und korrekt von mir beschrieben ist?"
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Weitere Schlussfolgerung von mir, wenn du magst und es nicht zu viel Text für dich ist:

 

Diese vertikale Linie, die nach der Beweisführung von 

hier  keine Zickzacklinie ist, sondern nur als Zickzacklinie fürs Auge erscheint (wenn du den Link aufgemacht hast, dann gehe unter der Überschrift "Das Phantom c" zu dem Unterpunkt Nr. 3).

wird als Ganzes zeitlich gleichzeitig horizontal mit Lichtgeschwindigkeit zu deinem Auge, also wirklich zeitlich parallel übertragen.
Diese gesamte vertikale Lichtlinie, bestehend oder sich bildend aus sämtlichen Photonteilchen-Weiterbewegungen, wird sie in Lichtgeschwindigkeit von dem jeweiligen Raum-Zeit-Punkt aus, an dem sich der fahrende Zug jeweils befindet, horizontal und zwar parallel an deine Beobachter-Augen übertragen.

Die Übertragungsstrecke dieser - eine Linie oder auch von mir aus optisch einen Zickzacklinienabschnitt - bildenden Lichtsignale die wird selbstverständlich mit zunehmender Entfernung des Zuges größer.

Wenn du das gemeint hast, dann ist das ja auch genau das, was ich schreibe.
Doch das Licht benötigt zur Übertragung zwischen Mond und Erde oder zwischen Zugdeckenpunkt A und Zugbodenpunkt B immer die gleiche Zeit und nimmt denselben Weg.
Und da es dem Videomacher ja allein um diese vertikale Strecke zwischen Mond und Erde und zurück usw. geht, beziehe ich mich in meinem Beitrag allein auf diese Angelegehenheit, weil der Videomacher es so hinstellt, als würde das Licht vertikal zwischen Mond und Erde eine längere Wegstrecke zu überwinden haben, in dem Sinne, dass die gesamte Zickzacklinie vom Photon zurück gelegt werden müsse. Doch es bewegt sich ja kugel-radial vorwärts und somit auf relativ direktem Weg zum Beobachter.

Doch bei der Übertragung der gesamten Linie geschieht dies gleichzeitig auf alle diese Linien bildenden "Photonteilchen-Streckenpunkt-Orte" bezogen (ähnlich wie die Bahnstationen eines D-Zuges, der überall durchfährt).
Man braucht nicht diese Linien als Zickzacklinie vertikal genommen zu addieren und sie erst dann mit der horizontalen Wegstrecke fürs Licht zu multiplizieren.
Es genügt je Einzel-Strecke zwischen Mond und Erde, die horizontale Strecke zu der vertikalen hinzu zu zählen.

Siehe, was gemeint ist, bitte hier näher erläutert!

 

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