Auf Augenhöhe von Herz zu Herz

neue Erkenntnis-theoretische Texte

Anmerkung fürs "Einstein-Themen-Forum": Meine Frage, die ich mit Verweis auf diese Seite, am 13.11.2014 um 9:24 Uhr gestellt habe, bezieht sich auf speziell den folgenden einen Text bis zur ersten durchgehenden Linie.

Text Nr. 1
@ Schreibpartner
xy 1 
verfasst am 13.11.2014 gegen 7 Uhr
Deine Argumente kenne ich im Großen und Ganzen, außer die Andeutung wegen der Lichtgeschwindigkeit ... interessant.
Danke jedenfalls für deine Erklärungen. Nun kannst du den Teil mit dem Ball-Beispiel mal kurz wieder vergessen, denn ein Ball eignet sich zwar für die Vektorberechnungen, aber nicht das Licht, das ja KUGELRADIAL von seiner Quelle zu den Augen des Beobachters elektromagnetisch bewegt bewegt oder übertragen wird. Nämlich so (womit ich evtl. beweise, dass das Licht keinen, so wie behauptet "entsprechend längeren" Weg zurück legt, sondern nur den normalen, und sich keine Raumkrümmung als postulierte Konsequenz erweise: Angenommen zwischen Mond und Erde sei so ein gerader Draht gezogen oder das Ganze in einem Miniaturmodell veranschaulicht. In meinem Beispiel sei es ein ruhendes System, von dem sich der Astronaut entfernt und auf die Lichtbewegung zwischen Mond und Erde drauf sieht.
Auf dem Draht markierst du in gleichem Abstand drei Stationen, wie auf einer Bahnstrecke die Bahnstationen für den Zug. Das Licht hält jedoch an keiner Draht-Station, sondern saust durch. Dennoch benötigen wir kurz zum besseren Erklären die potentiellen Haltestationen. So sind es jetzt 5 Stationen. 1. Station: Mond., (2., 3. und  4. Draht-Station) und 5. Station: Erde.

Während das Licht von 1. Station zur 2. Station von elektromagnetischen Wellen in Lichtgeschwindigkeit unterwegs ist, saust es gleichzeitig, weil Kugel-radial, in alle Richtungen, somit auch zum Astronauten.
Das heißt im Klartext, sobald das Licht bei Station 2 ankommen ist, ist es gleichzeitig schon in Richtung zum Astronauten, von der Quelle aus betrachtet, diesem genau so weit entgegen gekommen wie der Station 2.
Wenn das Licht z. B. bei Station 4 angekommen ist, ist es schon im selben Augenblick die Strecke in Richtung Astronaut gesaust.
Wenn das Licht bei Station 5 angekommen ist, hat es schon dieselbe Strecke imselben Moment in Richtung Astronaut zurück gelegt.
Innerhalb der Strecke und innerhalb der Zeit, die das Licht von Mond zur Erde benötigt, z. B. 1,3 Sekunden,  verschiebt es sich quasi insgesamt im 1,3 Sekunden-Abstand bleibend, "Draht-Stationen-adäquat", parallel zeitversetzt auch schon in die Richtung zum Astronauten oder, weil Kugel-radial, zu jedem sonst beliebigen Beobachter. Der zeitliche Abstand zwischen Mond und Erde und Erde und Mond wird immer der gleiche sein, egal, wo das Licht ankommt. Sobald es ankommt, z. B. in Höhe der "Mondstation", so braucht es nur 1,3 Sekunden, bis das Signal die Erde-Station erreicht hat, egal wie viele Lichtjahre der Astronaut schon weg wäre. Doch bis er diese gesamte 1,3 Sekunden Lichtlinie sieht, dauert es halt so lange, wie Licht auf seinem Weg braucht, so viele Lichtjahre, wie der Astronaut sich entfernt hat. Das Licht braucht nur diese Strecke einmal plus die Abstandsstrecke zwischen Mond und Erde einmal.Die komplette Licht-Strecke innerhalb jeweils 1,3 Sekunden wird, weil Kugel-radial, gleichzeitig, also parallel-versetzt zum Astronauten bewegt.
Wenn dieser sich mittlerweile, zurück zum obigen Beispiel, auch z. B. bereits 10 Sekunden (10 mal 299.742 km) von der Quell-Lichtstrecke entfernt hat, so kommt das gesamte Lichtstrecken-Lichtspiel lediglich nur 10 Sekunden versetzt bei ihm an. Wenn z. B. zuerst das Lichtsignal von der Mond-Station (auf dem hypothetischen Draht) (im Anschluss an dem Weg von 10 mal 299.742 km bei ihm ankommt, dann ist das von der 5. Station (Erde) ausgegangene Licht bereits 1,3 Sekunden später bei ihm.
Der Unterschied zwischen dem Licht von Mond zur Erde oder umgekehrt, wird zeitlich immer nur 1,3 Sekunden betragen, auch für den beobachtenden sich entfernenden Beobachter. Nur die "seitlich" (angenommen auf´m Blatt Papier so gezeichnet) zurück gelegte Entfernung des Lichts vom Mond-Erde-System bis zum Astronauten muss das Licht, ganz normal, wie sonst auch, zurück legen.
Das Licht nimmt somit keinen längeren Weg.
Es  nimmt nämlich von jeder Draht-Station (gem. unserem Beispiel), weil Kugel-radial den kürzesten Weg zum Beobachter.Wie viele Draht-Stationen wären das streng genommen? Weißt du´s? Es sind so viele, wie das Licht in die Anzahl von Teilchen aufgeteilt werden könnte.
Von jeder dieser Myriaden Stationen aus geht das Lichtteilchen jeweils im Nu sowohl weiter runter als auch gleichzeitig rüber in Richtung bewegten Astronauten. Das einzelne Lichtteilchen hat schon fast etwas davon, dass es sich selbst klont und während das angekommene Teilchen beim Astronauten angekommen ist, folgt das von der nächsten Lichtteilchen-entfernten Station schon auf den Fuß beim Astronauten ankommend. Und so weiter ... und so fort ...




@ Schreibpartner xy 1
verfasst am 13.11.2014 gegen 6 Uhr
I
ch halte es so wie Descartes und zähle mich (bzw. entdeckte mich irgendwann selbst als solchen) zu den empirisch analysierenden - nicht beauftragten - Erkenntnistheoretikern, denen, wie jetzt durch dich (nix für ungut) immer wieder gutgemeint kopfschüttelnd Lehrbuchsätze und - Lehrbuchthesen als richtig und nochmal richtig um die Ohren fliegen.
Doch du weißt es schon irgendwo, oder? Im Zuge jeder einst sich neu in der Wissenschaft durchgesetzten Erkenntnis während vergangener Jahrhunderte fielen jeweils im Vorfeld genau so schon jene loyal-blinden Richtigstellungen gegenüber denen aus, die in einer jeweils alten derzeit anerkannten Erkenntnis, Mängel am Entdecken waren.

Natürlich ist mir bekannt, was Newton bzgl. der gleichberechtigten Systeme sagt; ist ja genau das, worauf ich hinweise, dass dies nur relativ stimmt! Und mein Beispiel zeigt sogar den Beweis auf, dass es nicht in jedem Fall so ist. Es sei denn ich irre mich total. Diese Demut will ich mindestens mitbringen, zusammen mit meinen "schlauen" Worten.
 
Apropos Verständnisproblem, wenn nicht auf dem Sportplatz, dann halt auf dem berühmten Bahnhof, wenn´s dir dann besser gelingt, es dir vorzustellen.

Eine 2 m hohe Säule mit zwischen oben und unten laufendem Lichtsignal, das jeweils oben und unten zusätzlich kurz noch heller aufblinkt, steht sichtbar hinter einer Glastür in einem fahrenden Zug. Du stehst als ruhender Beobachter auf´m Bahnsteig und schaust dem Licht nach. Es erscheint durch die abwechseln aufblinkenden Lichter jene bekannte Zickzacklinie. Da gehe ich mit der Lehrbuchmeinung einig. Klar, was sonst.
Nun holst du jedoch die Lichtsäule aus dem Zug raus, stellst sie auf den Bahnsteig, sie ruht also, und du steigst in den Zug ein, um dich zu entfernen im davon fahrenden Zug und somit von der ruhenden Lichtsäule. Du schaust auf sie und siehst, nanü, jetzt aber keine! Zickzacklinie, sondern eine senkrecht verlaufende, bzw. eine gerade! Lichtlinie (eine Gerade), die durch die zwei Punkte von Anfang und Ende der Säule gebildet wird und kontinuierlich bleibt, egal, ob der Zug im Kreis oder im Viereck oder wie auch immer um die Lichtsäule herum fahren würde.

Darauf, auf diesen m.E. bestehenden Widerspruch zu Newtons Lehre bzgl. der gleichberechtigten Systeme, und dies wiederum auf den Video-Inhalt übertragen, zielt meine Frage an dich ab, ob du dir denken kannst, wieso im 2. Fall keine Zickzacklinie (auf dem Bahnhof) zu sehen ist. Wenn es geht, mit zumindest der Andeutung mathematischer Beweisführung.
Ich denke, dass entsprechende Koordinatensystem-Einträge bis jetzt in Lehrbüchern fehlen. Wenn nicht, korrigiere mich bitte. Ich wollte jedenfalls mit meiner, wie ich meine, gefunden Erkenntniserweiterung hier einen kleinen Beitrag leisten oder dazu anregen, objektiv darüber nach zu denken.




 

verfasst am 10.11.2014 um 10:55 Uhr
Monate habe ich gebraucht, um es auf den Punkt zu bringen, was ich in hunderten von Beiträgen evtl. nie wirklich geschafft habe in Bezug auf diese Videostelle in Youtube:

http://youtu.be/-ZS2gmN3lDQ?t=1m25s

Was der Kommentator dort ausführt, stimmt womöglich aus folgenden Gründen ganz und gar nicht (sage ich erkenntnis-theoretisch motiviert).

Womit ich das u. a. zu beweisen suche? Lesen Sie sich selbst einmal rein:

Filmausschnitt aus einem Lehrfilm. Der Filmkommentator stellt zwecks Gedanken-theoretischem Experiment zwei Protagonisten vor: Einen Astronauten, der mit seinem Raumschiff gerade auf der Erde parkt und als zweiten Protagonisten ein gekennzeichnetes Photon namens Sophius.

Nächste Filmszene: Die Szene zeigt 15 Uhr unten rechts im Bild. Genau jetzt trifft Photon Sophius auf der Erde ein. Es legte, wie bekannt ist, ca. 8 Minuten zwischen Sonne und Erde zurück.

Der Film wird 8 Minuten zurück gespult. Um 14:52 Uhr also zeigt der Film, wie das Photon sich auf den Weg macht von der Sonne aus.

Nächste Filmszene aus Sicht des Astronauten: Zur selben Uhrzeit, also um 14:52 Uhr zeigt der Film diese Szene: Der Astronaut WEISS, dass Sophius sich jetzt auf den Weg zur Erde macht.

Wieder 8 Minuten früher um 14:44 Uhr zeigt der Film diese Szene: Der Astronaut, der sich dessen bewusst ist, der also weiß, dass um 15 Uhr die Ankunft von Sophius auf der Erde sein wird, folgt seiner eigenen Idee, mit seinem Raumschiff schon jetzt, um 14:44 Uhr, in Richtung Sonne zu fliegen und 8 Minuten später, nämlich um 14:52 Uhr dort zu sein.

Und um 14:52 Uhr trifft der Astronaut auf den Filmprotagonisten Sophius, sagt dem Photon kurz Hallo und macht ihm den Vorschlag, zusammen mit ihm also neben ihm im Raumschiff zur Erde zu düsen. Beide machen sich zur gleichen Zeit, um 14:52 Uhr auf den Weg zur Erde, in Lichtgeschwindigkeit.

Unterwegs schauen sie sich manchmal an und haben zwar das Gefühl, still zu stehen, doch “wissen” beide, dass niemand wirklich still steht, sondern dies nur subjektiv so empfunden wird.

Keiner käme auf die Idee, aus diesem Anschein einen Widerspruch abzuleiten, und ganze Lehrsätze in Frage zu stellen, so wie es der Kommentator im Namen der Wissenschaft hier in diesem Video, (siehe Link am Anfang dieses neuen Kommentars) tut, das Auslöser zu dieser Diskussion-Seite ist, wenn ich noch einmal Neu-Mitlesende daran erinnern darf!.

Jeder, der sich diese Stelle und die dort gezogene, wie ich finde, hoch unlogischen Schlussfolgerungen anhört, weiß doch sofort, dass es sich hier nicht um ein Phänomen handelt, sondern um etwas hundsgewöhnlich Logisches, wie auch in vorgenanntem Beispiel mit Astronaut und Photon. Es spielt bei wissenschaftlichen Geschwindigkeitsmessungen nicht die subjektive Wahrnehmung eine Rolle. Doch zur Zeit Einsteins war laut Video genau das der Fall.

Selbst ein kleines Kind weiß und wundert sich nicht darüber, dass zwei mit gleicher Geschwindigkeit nebeneinander fahrende Züge beim Blick aus dem Fenster zwar still zu stehen SCHEINEN, doch mit Blick aus dem freien Fenster aus der anderen Seite sieht das Kind, dass demnach logischer Weise beide Züge am Fahren sein müssten.

So einfach wie sich das hier anhört, war das laut Video zur Zeit Einsteins noch nicht.
Dort schafft es gemäß Video-Kommentator oder auch gemäß Lehrbücher, Einstein angeblich, aus so einer wie hier beschriebenen Selbstverständlichkeit, ein wissenschaftliches Phänomen zu konstruieren, welchem sich Einstein angeblich gegenüber stehend gesehen haben würde und daraus einen Ausweg suchte, der zur Relativitätstheorie führte.

Noch weiter geht es, diesem eingentlichen Nicht-Phänomen eins oben auf gesetzt, das – ob absichtlich oder unabsichtlich suggestiv -, auch wenn es keines war, als Phänomen “verkauft” wurde, heißt es dann, wegen dieses Phänomens, hätte Einstein sich sozusagen genötigt gefühlt, die Relativitätstheorie zu konstruieren.

Doch Einstein war, wie ich mittlerweile meine, niemals so dumm …, er wurde m. E. lediglich von seinen beauftragten Mathematikern, die seine Theorie in Formeln setzen sollten, falsch interpretiert. Und dann bis heute an die zuerst jungen Studenten so weiter vermittelt usw. …

Das folgende Zitat von Einstein selbst, dient mir jedenfalls als Beweis oder als Indiz für meine Annahme:
Sein Zitat:
“Seit die Mathematiker über die Relativitätstheorie hergefallen sind, verstehe ich sie selbst nicht mehr.
Albert Einstein, Nobelpreisträger”



verfasst am 10.11.2014 um 11:10 Uhr
Das, was der Videokommentator bzw. die Lehrbücher diesbezüglich im Grunde genommen analog dazu aussagen, ist m. E. ungefähr so widersinnig wie diese pseudologische Aussage:
“Weil Orangen lila sind, und ich lila Früchte nicht vertrage, esse ich keine Orangen.”

Aus einer unlogischen Voraussetzung und einer subjektiven oder irrtümlich als richtig verstandenen aber falschen Beobachtung heraus, konstruiert man eine Schlussfolgerung, die demnach automatisch zu einer unlogischen wird.

Übersetzt auf die unlogische Voraussetzung: “weil Orangen lila sind…” heißt das bezogen auf die Voraussetzung zur Konstruktion der Relativitätstheorie so viel wie:
“Weil das Licht neben einem in Lichtgeschwindigkeit fliegenden Astronauten still steht … (was ja nicht stimmt, genauso wenig, wie ein still stehend scheinender aber mit 300 km/Std. fahrender Zug dennoch REAL in dem Fall sogar sehr schnell fährt und man auch nicht sagen kann, “weil der Zug still steht”)

Es spielt aber keine Geige, wie das Licht … oder wie die Orange aus Sicht eines subjektiv Beobachtenden zu sein scheint oder sich zu bewegen SCHEINT.

Subjektivität! Sie kann eigentlich nie und nimmer Voraussetzung gewesen sein, um die Relativitätstheorie daraus abzuleiten, und dennoch kam es so.

Eine Schlussfolgerung nur aus einem subjektiven Empfinden heraus darf doch bestimmt nicht dazu dienen, daraus eine Formel zu basteln in der Weise, dass man diese auf absolute Zustände oder Ereignisse übertragen kann. Und dennoch kam es so.

Die Relativitätstheorie ist ein Konstrukt, das aus einer falschen, nein, sogar aus mehreren falschen Schlussfolgerungen heraus entstanden ist. Dass das beobachtete Flugzeug oder Licht im Zug laut subjektiver Beobachter mal schneller und mal langsamer zu sein scheint, ist so was von logisch. Die nächste Schlussfolgerung daraus lautet laut Video und Lehrbuch dann: “Weil aber das Licht nur eine Geschwindigkeit kennt”, aber laut Beobachter es unterschiedlich schnell wahr genommen wird (im Klartext: … aber leider den subjektiven Beobachter-Werten eine Aufmerksamkeit geschenkt wird, als handle es sich bei ihren subjektiven Beobachtungen um absolute Werte), deshalb, so das Video, würde hier eine offensichtliche Variable in Erscheinung getreten sein, die innerhalb der bis dahin bekannten Gleichung neu berücksichtigt werden musste und man sich für die Größe “Zeit” entschied.

Aber wie oben erwähnt, meine ich, dass Einstein falsch interpretiert wurde und wird bis heute


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