Auf Augenhöhe von Herz zu Herz

aktuelle Entwicklung meiner Überlegungen zur Zeitdilatation



In meinem allerersten Beitrag im Zuge der Entwicklung meiner Überlegungen plädierte ich dafür, dass in

diesem Video eigentlich und somit entgegengesetzt des Videomachers KEINE Zickzacklinie zu sehen sei aus Sicht des Astronauten, falls das Erde-Mond-System als ruhendes behandelt wird, da es nur zwei stehende Verbindungs-Punkte gebe, welche in sich durch die Licht-Signale verbindender Weise immer nur eine Linie ergeben könne, egal von wo aus man auch drauf schaut.

Erst später schrieb ich infolge einer Weiterentwicklung meiner Überlegungen sinngemäß folgendes, was eine evtl. ja doch wahr genommene Zickzacklinie betrifft:

 

Wenn ich bedenke, dass die Lichtsignale in einem sich von mir entfernenden Zug von oben nach unten im Abstand von moderierten 1,3 Sekunden von oben nach unten und umgekehrt wechseln, also nicht aufleuchten sondern ständig diese Linie zwischen oben und unten von dem Licht abgefahren wird, so dass man wenn der Zug am Fahren ist, dieses Lichtsignal punktuell sich nach unten und dann nach oben, dann wieder nach unten bewegen sieht, was dann?
Demzufolge erscheint dieses sich punktuell innerhalb einer Linie zwischen oben und unten laufende Licht im sich von mir entfernenden Zug logischerweise so, als würde es einer Zickzacklinie folgen aus Sicht des draußen stehenden Beobachters. Doch aus Sicht eines im Zug sitzenden Beobachters nicht.

 

Das beschreibt ja auch Luitpold Mayr sehr genau, wo er dies beweist unter der Überschrift “Das Phantom c” unter Punkt 3.

 

Die vom Auge wahr genommene Zickzacklinie entsteht dadurch, dass der fahrende Zug die Lichtpunkte jeweils an der Stelle, wo sie sich befinden in Fahrrichtung mitführt und der ruhende Beobachter am Banhsteig von der Seite auf den fahrenden Zug draufschauend, diese Lichter auf zweifache Weise an seine Netzhaut übertragen bekommt. Einmal ist das die Bewegung zwischen oben und unten und zum Andern die in Fahrrichtung befindende Bewegung.
Jeweils wenn das Lichtsignal z. B. unten ankommt, und der Zug gleichzeitig nach vorne also sich von mir weiter weg bewegt, dann können wir ja nicht das wieder nach oben führende Lichtsignal genau im 90 Gradwinkel aufsteigend wahrnehmen. Die Stelle, die real dem Bodenpunkt des Lichtsignalpunktes im Zug oben an der Zugdecke gegenüberliegt, wenn er im stehenden Zug nach oben wandern würde, diese Stelle wird ja gleichzeitig mit der Vorwärtsbewegung des Zuges nach vorne geführt und befindet sich real und definitiv aus Sicht des Betrachters z. B. 1 m weiter entfernt als dann, als der Zug noch nicht diesen Punkt in Fahrrichtung erreicht hatte.

 

Also hier beim beobachteten Lichtsignallauf zwischen oben und unten im fahrenden Zug zeigt uns das Auge diese Zickzacklinie, was ja auch überall so erklärt und anerkannt wird.

 

Daran habe ich aber bei meiner einführenden Erklärung ganz oben und in meiner HP nicht gedacht am Anfang, dass ich nämlich dieses Prinzip ebenso auf das der dargestellten Situation aus dem Video übertragen sollte oder müsste oder dürfte.

 

In dem Moment wird (analog betrachtet) theoretisch nach vorherrschender Lehrmeinung das Raumschiff ebenso wie ein stehender Beobachter der zwei Lichtsignale zwischen oben und unten, in einem sich von ihm entfernenden System.

 

Denn es sei egal, ob die Lichtlinie zwischen Mond und Erde sich von ihm entfernt oder der Astronaut sich von dieser.
Entscheidend ist die sich vergrößernde Entfernung während des Beobachtens.
Und hierbei ist tatsächlich eine Zickzacklinie zu erkennen aus Sicht des Beobachters im Falle, wenn die beobachtende Linie zwischen Erde und Mond eine sich bewegende wäre. 

 

Die laufenden Lichtsignal-”Punkte”, welche real zwischen Mond und Erde jeweils eindeutig nur eine Linie ablaufen, diese werden jeweils vom Auge eines Beobachters, egal von wo aus, jedoch dann als eine sich verschiebende Linie und nicht als Zickzacklinie wahr genommen, sofern das beobachtete Mond-Erde-System kein ich bewegendes ist.

 


Doch das nur(!), wenn der Beobachter ruhend ist.
 

 

Sobald eine sich vergrößernde Entfernung im Gange ist, zwischen ruhendem Beobachter und sich fort bewegendem Objekt, dann geschieht die Licht-Signal-Punktübertagung jeweils im Zug der sich vergrößernden Entfernung versetzt. Jeweils.

 

Tja und hier lässt sich nichts Anderes als die Perspektiven bedingte Täuschung als Grund dafür anführen.
Je weiter die obere und auch untere und überhaupt jede Linie, auf der die Lichtpunkte des in die Ferne rückenden Objektes jeweils auftreffen und bis zum Auge des Betrachters getragen werden, in die Ferne führt, verkleinern sich die Abstände zwischen oben und unten nicht nur fürs Licht zwischen oben und unten, also Mond/Erde oder Zugdecke/Zugboden) sondern sie rücken auch (optisch scheinbar) an die jeweils versetzte Stelle, wozu ich die Grafik mit den Pfosten ja benutze.

 

Ich denke jetzt, dass jedenfalls Herr Mayr, weil er dieses Prinzip des jeweils versetzten Punktes sogar messerscharf genau erklärt in dem Thema “Das Phantom c” unter Punkt 3, das, was ich ausdrücken möchte, verstanden haben dürfte.

Siehe hier:

http://www.zeitrelativ.blogspot.de/

 

Das Phantom c

 

3. Beispiel zur Widerlegung der Zeitdalatation
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Schreinermeister, Ingenieure, Architekten usw., die die Sache mit den Perspektivengesetzen beherrschen und studiert haben, sowieso.
Jedenfalls kam ich selbst erst zu dieser hier und in meiner HP noch einmal neu erklärten weiter entwickelten Erkenntnis, nachdem ich mich Tage lang dagegen gewehrt habe, was mir mein Mann zu erklären versuchte.
Bis ich dann einsah, dass ja tatsächlich das Prinzip des im beobachteten wegfahrenden Zugs betreffs des Lichtlaufs von oben nach unten, wobei diese scheinbare (optisch täuschende)Zickzacklinie unbestritten wahr genommen wird, also dann wohl doch ebenso auf den Astronauten im Raumschiff zu übertragen ist, eben halt wenn dieser umgekehrt dem ruhenden Beobachter am Bahnsteig entspreche, was ja dadurch möglich ist, indem dann halt die Erde dem sich fahrenden Zug entsprechen lasse.
Denn wer fährt oder sich fort bewegt vom ruhenden Beobachter aus, ist egal. Die sich vergrößernde Entfernung ist wesentlich und entscheidend, um das Prinzip der Zuglichter anwenden zu können, um daraus eine optisch trügerische Zickzacklinie werden zu lassen.

 

Zur Untermauerung, weil das wirklich sehr kompliziert klingt, trage ich gleich nach diesem meinem Beitrag eine Erklärung von Luitpold Mayr nach, die ich im Netz gefunden habe, wodurch das von mir hier Ausgeführte wie ich meine, in wenigen Worten durch ihn dann aber doch noch einmal eine Gangart weiter :-) leicht verständlich wird.

 


 

 

Zitatanfang:

 

“Das Phantom c

 

3. Beispiel zur Widerlegung der Zeitdilatation

 

Einstein setzt voraus, dass sich das Licht in jedem gleichmäßig geradlinig bewegten System mit der Geschwindigkeit c gleichmäßig nach allen Seiten ausbreitet. Das Licht wird also in einem bewegten System mitgeführt (  = spezielles Relativitätsprinzip). Dann stellt er die Frage, welche Geschwindigkeit das im bewegten System mitgeführte Licht aus Sicht eines relativ ruhenden Systems hat. Zur mathematischen Beantwortung dieser Frage bewegt er zwei dreidimensionale Koordinatensysteme auf der gemeinsamen x-Achse mit der Relativgeschwindigkeit v gegeneinander. Zur besseren Anschaulichkeit setze ich an Stelle des bewegten Systems einen Eisenbahnwagen, an Stelle des ruhenden Systems den Bahndamm.   

 

A                 B         C
[__________]
         

 

Ein Lichtblitz wird vom Wagenende A zum anderen Ende B geschickt. Gleichzeitig bewegt sich das Wagenende B mit der Geschwindigkeit v nach C. In Bezug auf den Bahndamm hat das Licht, das im Wagen mitgeführt wird, die Geschwindigkeit c + v. In der selben Zeitspanne t, in welcher das Licht im Wagen von A nach B läuft, bewegt sich B nach C. Deshalb trifft das Licht in B und C gleichzeitig ein. Keine Zeitdilatation.

 


 

 

Besondere Hervorhebung, da ich mich besonders über diese Ausführungen freue, und sie als Bestätigung für meine entwickelten Überlegungen erachte:

 

Nun lassen wir den Lichtblitz von einem Punkt A an der Decke zu einem mit B markierten Punkt am Boden des Wagens laufen.

 

A
|
|
|
|
B_____C

 

Der Lichtstrahl, der im Wagen senkrecht von A nach B läuft, läuft aus Sicht des Bahndamms von A nach C. Seine Geschwindigkeit in Bezug auf den Bahndamm beträgt V¯c² + v² (Summe der Vektoren c und v, dargestellt durch die Strecken AB und BC). In der selben Zeitspanne, in welcher das Licht im Wagen von A nach B läuft, bewegt sich der mit B markierte Punkt des Wagens nach C. Das Licht trifft in B und C gleichzeitig ein. Keine Zeitdilatation.

 

Im Unterschied dazu rechnet Einstein für den senkrechten Lichtstrahl aus Sicht des Bahndamms mit der Geschwindigkeit V¯c² – v². Außerdem könne nach dem Prinzip der konstanten Lichtgeschwindigkeit das Licht nicht schneller als c sein. Folglich treffe der Lichtstrahl in C später ein als in B. Warum hat Einstein falsch gerechnet? Mehr dazu später.”

 

Zitatende
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Hervorhebung von mir: Das, was ich mit “scheinbar versetzt” formulierte für die eintreffenden Licht-Signal-Punkte, wird hier genau von Herrn Mayr beschrieben:

 

“In der selben Zeitspanne, in welcher das Licht im Wagen von A nach B läuft, bewegt sich der mit B markierte Punkt des Wagens nach C. Das Licht trifft in B und C gleichzeitig ein. Keine Zeitdilatatation.”

 

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