Auf Augenhöhe von Herz zu Herz

Meine Gedichte zu den Bildern


gemalt - Bildtitel: Ein Thailändischer Blumengruß



Herzlich willkommen auf meiner Seite
Gedichte
zu den gemalten Bildern
 


meine Gedichte, wie meine Gedichte entstehen, Gedichte zu meinen gemalten Bildern, Elisabeth Becker-Schmollmann

Wie meine Gedichte in Verbindung mit meinen gemalten Bildern entstehen...


Nachdem ich jeweils ein Bild fertig gemalt habe, setze oder stelle ich mich für ein paar Sekunden weiter weg, um es zu betrachten, danke dem Himmel
lasse mich kurz in neuer Weise inspirieren...
Dann kommt mir durch das Schauen auf das Bild, ohne bewusst darüber nach zu denken, zunächst irgend ein

Wort oder ein Satz in den Sinn, woraufhin die nachfolgenden Gedanken meist in Reimform fast wie ganz von selbst auf dem Papier erscheinen...



eins meiner Lieblinmgsbilder, Titel: Felsen und Meer

Felsen und Meer


Der Meereswellen Melodie,
vom dankenden Auge gesogen,
des Meeres komponiertes Lied,
gespielt vom Wind und Wogen,

erreicht den Strand, erreicht dein Herz,
auf dessen Rand entschwindet Schmerz,
ein Stück nur, denn er wohnt ja hier,
weil Mensch wir sind, ´s heißt auch mit Gier.

Ob Habgier, Eitelkeit, ob Sucht,
an deren Stelle kann Genuss
dein Herz bewegen und verzaubern
und dich des Alltags Sorg berauben.

Wenn du nur gerne deinen Blick
über des Meeres Weite schickst.

Lass dich berauschen von
der Brandung Kraft,
die, obwohl so stark,
doch eins nicht schafft:

wegzurücken Felsgestein,
so lassen sie einander sein.

Schäumend küsst jede Woge
nach weitem Weg den starken Fels.
Er genießt und schenkt sein Ohr
dem, was sie vom Weg erzählt.



 

ein Bild


 

Die Birke


Du wunderbare Birke!
Anmut scheint Dein helles Kleid!
Rechts das Sonnenwirken
zaubert links die Schattenseit.

Deine Blätter scheinbar gülden
tänzeln um Deines Stammes Kron.
Durch das leuchtend Blau dahinter
lächelt ER auf  SEINEM Thron.

Freut sich über jedes wirklich
staunende Herz auf dieser Welt,
das bereits schon eine Birke
zu SEINEN Wundern zählt.


 

 

 

ein Bild

 

Herbsttanz


Leuchtend tanzt in rot und gelb
mit des Herbstes Wind
bunt, so bunt, Dein Blätterkleid,
schnell, so schnell verschwindt`s.

Durstge Halme winken
dunklen Wolken hoffend zu
darauf, dass des Himmels Trösten
Erwachen schenke nach der Ruh.

gemaltes Bild, Titel: "Der hungrige Specht", gemalt im Realismus


Der hungrige Specht


Auf umstrittnem Baumstumpf
sucht und stiebt
ein kleiner Freund, recht keck,
nach Gutem, was er selber liebt
und Bessrem,
was den Jungen schmeckt.

Ob er wohl weiß,
wie grün, wie frisch,
wie strahlend bunt und schön
um ihn herum Natur: verwischt,
veredelt und versöhnt?

Wie sie dem Einen Beute gibt,
den Selben zu ihr werden lässt,
im Strom der Zeit - so ungetrübt -
bunt und klar, wie dieser Specht!




Eisvogel mit Beute



Eisvogel mit Beute


Des Eises Tanz
In blauer Nacht
Beginnt er spiegelt

Mal grell brillant
Mal mächtig matt
Blau orangenes Gefieder

Des Eises Lied
An dunklem Strand
Vereint zum Kuss der Flügel

Die jetzt noch ruhn
Wie Seine Hand,
Bis er befreit von Übel

Des Eises Ruf
Auf offnem Meer
Quält er noch nicht laut genug

Jene die
Natur verheern
In offnem Selbstbetrug




Zwei auf einer Bank mit Gedicht


Zwei auf einer Bank


Zwei auf einer Bank
Mit Blick auf Wasserburg
machen hier gern Halt
auf ihrer Fahrradtour.

Zwei auf einer Bank
mit Blick auf Wasserburg
empfinden hier oft Dank
für dieses Stück Natur.

Zwei auf einer Bank,
mit Ausblick auf den See
und Herzen voller Dank
gerichtet in die Höh,

haben mir erzählt
neulich auf der Bank
von ihrem „Dennoch Auszug“ aus
dem fremd gewordnen Land.

Wo man als Rentner mehr
spürt vom Nur-Geduldetsein,
als vom Respekt vor weißem
Haar und vor dem Greis.

Es gibt auch Länder, sagten sie,
dort sind die Alten wert und lieb.
Dies sei Beweis für Machbarkeiten
von Systemen, aber leider

glauben deutsche Führungsgeister

sich chronisch oft als viel gescheiter.

 





Die Meersburg


Residierend, felsengleich
blickt sie übern See.
Könnt uns viel erzählen
über Tal und Höh`.

Ach, halt, warum im Konjunktiv?
gesprochen hat sie doch!
Durch wen, wohl, ja, wer weißt das nicht?
Durch: von Droste Hülshoff.

In milder Abendsonne
freut sie sich aufs Schlafengehn,
um neu am nächsten Morgen
treu nach dem See zu sehn.







Herbstleuchten


Leuchtend gelb bordeaux, orange
lockt der Herbst hinaus,
staunend Richtung Horizont.
Wie strahlend blüht er auf!

Lieber Gott, du machst den Herbst so bunt,
bevor es wieder schneit.
Als größter Künstler malst du ihm
sein zauberhaftes Kleid.

Lieber Gott, du schufst die größten Werke,
die die Welt gesehn,
schufst Farben, die auch, wenn verschieden,
sich alle gut verstehn.

Lieber Gott, als Wissenschaftler
bist unerreichbar groß.
Alle Kreise, die geborn,
entstehn in Deinem Schoß!

Leuchtend gelb, bordeaux, olive
lockt Herbst uns vor die Türn,
um uns durch buntes Laub und Wind
verzaubernd zu entführn.

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Lippenstiftpalmen


Wie farbenfroh ist die Natur!
Licht stets Schatten auf der Spur.
Kraftvoll leuchten Stamm und Gras
in rot und grün vor blauem Nass.

Des Schöpfers große Künstlerhand
zaubert solch Gebilde,
drum wurd` von tiefer Dankbarkeit
dirigiert mein Wille,

malend zu erleben,
was ich dort gefunden
in einem Buch der Bäume
und tauchte ein für Stunden.


Lesen Sie hier meine anderen Gedichte



Von Zeit zu Zeit stelle ich wieder Neue ein.
Ich freue mich, wenn Sie in dem Sinn
bald wieder vorbei schauen.

 

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