Auf Augenhöhe von Herz zu Herz

Gedankenexperiment zum gyromagnetischen Hyperkugeluniversum


Stellen Sie sich vor oder stellen Sie folgendes Gedanken-Experiment oder auch ein echtes Experiment in Natura selbst her.

zunächst hier das Bild dazu:




Beginnen Sie mit einer Plastikkugel mit dem Durchmesser von 40 cm und bohren Sie in gleichmäßigen Abstäden dort 32 Löchern mit dem Durchmesser von 1,5 cm.
Da hinein führen Sie 32 dünne und sehr lange Stabmagnete von 40 cm und einem Durchmesser von 8 mm, die sich in der Mitte treffen so treffen, dass nur die roten Hälften in der Kugel sind, die grünen Hälften schauen aus der Kugel raus. Weil sich die Enden der Stabmagnete im Kugelzentrum aber abstoßen wollen, schaut auch jeweils noch ein Stück vom Roten aus der 40-cm-Kugel in die um sie umgebende Kugel raus. Nehmen Sie noch eine sehr kleine Plastikkugel als Pleuel von vielleicht 8 cm Durchmesser und bohren dort ebenfalls 32 Löcher hinein und führen die Magnet-Enden durch. Jetzt sind die Magnete in schön exaktem Abstand angeordnet. Die Tendenz aber, sich in der Mitte wegen gleicher Polung abzustoßen bewirkt nun, dass nicht nur die grünen Hälften der Magnete raus schauen, sondern auch noch jeweils ein Stück vom Roten außen zu sehen ist. Das ist gewollt. Jetzt nehmen Sie (oder stellen Sie sich vor) eine weitere Plastikkugel mit dem Durchmesser von 82 cm (muss man ausprobieren) und geben Sie sie um die Kugel von 40 cm bzw. so, dass die grünen Hälfte-Enden durch die Löcher geführt werden und jeweils ein kurzes Stück der grünen Hälften hinaus schaut. Ganz außen kommt noch eine letzte Plastikkugel von 84 cm darüber, so dass die grünen Enden zart an der äußersten Kugel anstoßen.

Die Abstoßungskraft der sich radial gegenüber liegenden Stabmagneten (rot) im Zentrum, bzw. in der kleinsten Kugel bewirkt also bis jetzt einen gleichmäßigen Abstand, so dass zunächst ein leerer Raum von ca. 4 cm Durchmesser in der Mitte wahr zu nehmen ist, denn 84 minus 80.

Nun bringen Sie auf die Oberfläche der äußeren Kugel in gleichmäßigen Abständen immer dort wo der Stabmagnet an die Kugel anstößt jeweils einen (also 32-mal) starken Scheibenmagnet per Kleber oder Band an mit entgegen gesetzter Polung, so dass auch von außen eine Abstoßungstendenz erzwungen wird.

Ab jetzt kommt Dynamik ins Spiel. Sowohl von außen als auch vom Zentrum her stehen sich alle Magnete in abstoßender Weise gegenüber. Der Effekt ist, dass sich die Stabmagnete zu drehen anfangen (wollen). Damit die Scheibenmagnete noch besser fixiert werden, kommt noch einmal eine letzte Plastikkugel darüber, die dicht aber zart an die Scheibenmagneten andrückt als Fixierung.

Die äußere Kugel samt den sich in ihr Befindenden ist dann auf der Unterseite zu fixieren, damit die magnetische Kraft sie nicht zum Rollen bringt, vorerst als erster Versuch kann man auch beobachten, was mit der Kugel passiert, doch dann wird sie befestigt mit z.B. doppelseitigem Klebeband, falls das ausreicht.

Die Magnete werden unruhig und soweit das Gesetz der Schwerkraft es zulässt, fangen einige oder alle zu rotieren an (ist auszuprobieren).

2. Teil des Experiments, was man aber auch gleich von Anfang an mit berücksichtigen kann.

Man baut die Kugeln wieder auseinander, so dass nur noch das innere Pleuel mit den darin gesteckten Stabmagneten so erhalten bleibt und stellt 10 bis 20 oder sogar wesentlich mehr kleinste Minimagnet-Kugeln her, so, dass außen die gleiche Polarität herrscht wie sie auch die roten Hälften haben.

Und zwar kann man den gewünschten Effekt anstelle einer Minikugel alternativ auch so hinbekommen: Auf je einer Minieisenkugel klebt man 6 oder mehr möglichst leichte und sehr kleine Scheibenmagnete auf, deren Außenseiten alle die gleiche Polung haben müssen(!) wie die roten Hälften der Stabmagnete, also auch die Minikugeln müssen sich selbst abstoßen, aber auch von den Stabmagnet-Hälften abgestoßen werden.

Diese Kugeln geben Sie nun in eine Hälfte der 40-cm Plastikkugel hinein, die aber zuvor mit ihren 16 Löchern also bereits über die Hälfte der Stabmagnete geführt wurde. Danach führen Sie die andere Plastikkugel-Hälfte mit ihren übrigen 16 Löchern ebenso über den Rest der Stabmagnete und verschrauben die beiden Kugeln, über die minimale Strecke von ca. 2 mm, alternativ kleben Sie sie mit Klebeband zu.

Die Minikugeln beginnen bereits unruhig zu werden oder schon zu rotieren.

Die anderen Plastikkugeln wie oben beschrieben darüber anbringen und am Ende wieder fixieren auf der Tischplatte.

Nun müsste sich ein gleichmäßiges Rotieren einstellen, sowohl der Stabmagnete als auch der Minikugeln. Theoretisch kann man auch in den grünen äußeren Bereich ebenfalls Minikugeln geben, dort aber mit entgegen gesetzter Polung zu den inneren Kugeln, bzw. mit gleicher Polung wie die der grünen Magnete-Hälfen.

Um der Schwerkraft entgegen zu wirken, macht es möglicherweise Sinn, unter dem Tisch oder über dem Tisch, jedenfalls unter der unteren Gesamt-Kugelhälfte wiederum Magnete anzubringen mit abstoßender Wirkung. Eventuell ist dies aber auch gar nicht nötig (muss man ausprobieren).



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