Auf Augenhöhe von Herz zu Herz

Briefe aktuell bzgl. LG

 

Die Namen der Personen habe ich abgeändert. "Pro" steht für meinen Namen.

Hallo Herr "Mustermann",

 

# 422 – Zitat "Mustermann"
Und das ist m.A. auch der wahre Gedanke hinter "Pro´s" Vorstellung,”

 

genau, das schlussfolgerst du richtig.

 

Bei dieser Aussage von dir:
"obwohl sie noch immer glaubt, dass die perspektivische Verzerrung der Grund dafür sei!”

 

freue ich mich, dir sagen zu können, dass dem aus meiner Sicht NICHT so ist. Aber sehr wohl lässt es Herr "Contrabass" immer wieder so aussehen, als würde ich das so verstehen oder meinen.

 

Nein, die Perspektive-Sicht hat absolut keinen Einfluss auf die Realmaße.

 

Ich erwähne lediglich, dass und wieso n.m.M. Einstein es so hinstellte, gemäß Formel und Postulat, als würden „seine“ Beobachter nicht unter diesem Perspektiven-Gesetz stehen.

 

Denn wenn du dein Zitat anschaust, da geht es schon daraus hervor.

 

# 423 – Zitat "Herr Mustermann"
“Wenn ein ruhender Beobachter die Geschwindigkeit eines Lichtstrahles misst, ist der Lichtstrahl selbstverständlich am selben Ort immer gleich schnell.”

 

Ich erklärte ausführlich, dass das Beobachterauge ausschließlich alles aus Entfernung kleiner sieht und wenn Bewegungen ins Spiel kommen, auch diese langsamer erscheinen. Ein Lichtstrahl gehört dazu.
Er hat nämlich eine WegLÄNGE (aus zu vernachlässigender! Beobachtersicht: kürzer oder länger) und bewegt sich innerhalb einer Zeitspanne (aus zu vernachlässigender! Beobachtersicht: langsam bis schnell) Ferner erkläre ich sowie m.E. auch Frau Lopez, dass beobachtete Wegstrecken ebenfalls VON BEOBACHTERN je nach Winkel fehlerhaft also nicht gemäß Realität, eingeschätzt werden. Doch auch hier unterstellt Einstein, wenn du seine Formeln oder Postulate betrachtest, quasi dem ruhenden Beobachter, dass er das könne.

 

Selbst dieses Postulat von ihm, auf das du im Zitat hier Bezug nimmst und es mit „selbstverständlich“ untermauerst, stimmt also bereits nicht. Selbst ein ruhender Beobachter kann das Licht nicht gleich schnell messen, je nachdem, welchen Weg der Strahl nimmt und in welche Richtung.
Stelle dir einen durchsichtigen Teilchenbeschleuniger vor, der quer verlaufend vor deinen Augen zu sehen ist. Du schaust im rechten Winkel drauf und verfolgst das an dier vorbei sausende Lichtsignal.

 

Jetzt drehst du dich ein wenig zur Seite und schaust aus einem spitzen Winkel drauf, schon erscheint dir sowohl die Strecke viel kürzer als auch in die Ferne reichend wird das Licht scheinbar langsamer usw. Doch diese Sichtweise ist zu vernachlässigen, aber gemäß Einstein siehst du angeblich das Licht immer gleich schnell und die Strecke bliebe ja auch immer gleich. Hier bei dieser seiner falschen Schlussfolgerung, sage ich dauernd, berücksichtigt er nicht die Perspektive. Nur in dem Zusammenhang erwähne ich überhaupt das Wort “Perspektive” In keinem anderen eigentlichen.

 

Das ist der Witz, dass selbst ein ruhender Beobachter das Licht NICHT immer gleich schnell messen kann.

 

Das ist einfach nicht möglich! Und nur das erkläre ich dauernd, dass dieses Postulat von ihm nur desahalb und deshalb falsch sein kann, weil… und darum…

 

Und lieber Herr "Mustermann", also egal, was Newton oder Einstein sagt, verstehe ich das folgende deiner Meinung nach richtig? Es ist ganz egal, ob du ein bewegter oder ein unbewegter Beobachter bist, was das folgende Beispiel betrifft (und das sich eins zu eins aufs Licht übertragen lässt) :

 

Die Entfernung von einem am Himmel fliegenden Flugzeug zu dir verändert sich real kontinuierlich, egal ob du als Beobachter auf der Stelle stehen bleibst oder ob du dich von der Stelle bewegst, während du auf der Erde stehst und nach oben schaust. Mit zunehmender Entfernung scheint es langsamer zu werden und mit abnehmender Entfernung schneller. (Wobei ich aber diese Scheinbarkeit absolut unbrauchbar halte, um etwas real zu ermitteln! Diese Erwähnung findet aus anderen Gründen von mir statt.)

 

So auch der Winkel, in welchem du das Flugzeug fliegen siehst, er verändert sich aus Sicht deiner Augen ebenfalls ständig, ganz gleich ob du ein stehender Beobachter oder ein bewegter bist. Und mit veränderndem Winkel verkleinert sich auch scheinbar die beobachtete Strecke. Was ich aber nicht erwähne, um selbst damit etwas auszusagen. Diese Erwähnung stelle ich lediglich dem falschen Postulat von Einstein gegenüber, um noch deutlicher ins Gewicht fallen zu lassen, was er unberücksichtigt lässt, also wodurch seine Aussagen die Realität noch mehr Lügen strafen.

 

Ich benutze perspektivische Einflüsse absolut nicht, um irgend etwas anderes auszusagen, als das, was die Realität zeigt, was Messungen betrifft.

 

Was ich über Einstein hier und da ausführe, dass er nicht die Perspektive berücksichtigt, bezieht sich allein darauf, dass er bei seinen Postulaten deshalb zu falschen Schlüssen kommt, weil er eben Wegstrecken und Zeit als etwas beschreibt, das sich AUS SICHT DER BEOBACHTER nicht verändern würde.

Gruß

"